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Zahlreiche
Reinigungsprodukte die in Haushalten eingesetzt werden, beinhalten
antibakteriell wirksame Bestandteile. Ob diese antibakteriell
effektiven
Zusätze von Nutzen sind wurde in einer Studie in New York
analysiert. 283
primär spanisch sprechende Haushalte wurden randomisiert
aufgefordert, entweder
Reinigungsmittel und Händewaschprodukte mit oder ohne
antibakterielle Zusätze
zu verwenden. Über einen Zeitraum von 48 Wochen wurden keine
Unterschiede
zwischen diesen beiden Gruppen nachgewiesen bezüglich der
Gesamtrate an
infektiösen Symptomen oder auch der Zahl anderer Symptome wie
Übelkeit,
Durchfälle, Fieber, Halsschmerzen, Rhinitis, Husten oder Haut- und
Konjunktivitissymptome. Diese Ergebnisse waren auch für Subgruppen
in den
beteiligten Haushalten zutreffend, einschließlich Kleinkindern
und auch Kindern
in Kindergärten. Interessanterweise litten Patienten mit
chronischen
Erkrankungen mehr an Fieber (12% versus 4%), Rhinitis (21% versus 9%)
oder
Husten (22% versus 7%) soweit sie Präparate mit antibakteriellen
Wirkstoffen
verwandt hatten. FOLGERUNG DER AUTOREN: Die Interpretation der dargestellten Ergebnisse sollte zurückhaltend erfolgen, da die erfassten Symptome nicht die Krankheitserscheinungen sein könnten, die durch antibakteriell wirksame Reinigungsstoffe verhindert werden. Bemerkenswert war in jedem Falle, dass die Patienten mit chronischen Erkrankungen bei Gebrauch von Reinigungsmitteln mit antibakterieller Wirksamkeit mehr Symptome aufwiesen, was weiter untersucht werden sollte. Ein weiteres Risiko von Reinigungsmitteln mit antibakterieller Wirkung ist die mögliche Entwicklung und Förderung von antibiotikaresistenten Erregern. Insgesamt sind daher derartige Produkte für den normalen Haushalt nicht zu empfehlen |
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