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ein Cephalosporin mit breitem Spektrum zur parenteralen Therapie Unveränderter Text aus ZCT Heft 4, 1995 Aktuelle Ergänzungen am Ende des Textes Anibakterielle Wirkung Pharmakokinetische Eigenschaften
Nach intravenöser Gabe
von 2,0 g
Cefepim werden bei
gesunden, jüngeren Probanden im Serum mittlere Spitzenspiegel von
etwa 140 mg/l erreicht, acht Stunden später wurden noch
Konzentrationen
von 3,9 mg/l gemessen. Aus dem Kurvenverlauf läßt sich eine
Eliminationshalbwertzeit von etwa zwei Stunden errechnen. Bei
älteren
Patienten war die Halbwertzeit mit drei bis vier Stunden deutlich
länger.
Bei Patienten mit zystischer Fibrose war die Ausscheidung dagegen nicht
signifikant verändert. Die Bindung an Plasmaproteine ist
unabhängig
von der Konzentration und liegt bei < 20%.
Cefepim wird zu etwa 90%
unverändert
renal eliminiert,
dementsprechend ist die Halbwertzeit bei eingeschränkter
Nierenfunktion
verlängert - sie beträgt bei Dialyse-Patienten 13 bis 17
Stunden.
Die übliche Dosierung von 1,0 bis 2,0 g 2-mal täglich
muß
bei Niereninsuffizienz reduziert werden. Für Patienten mit einer
Kreatinin-Clearence
von 11 bis 30 ml/min wird zum Beispiel eine Dosierung von 1,0 g 1- bis
2-mal täglich oder 0,5 g 2-mal täglich empfohlen.
Therapeutische Wirksamkeit
Verträglichkeit
ZUSAMMENFASSUNG Cefepim (MAXIPIME) besitzt ähnliche Eigenschaften wie Ceftazidim (FORTUM) - allerdings mit besserer Wirksamkeit bei grampositiven Erregern. Aufgrund einer ausgeprägten ß-Laktamasestabilität ist es bei einigen Erregern in vitro wirksamer. Es wird mit einer Halbwertzeit von etwa zwei Stunden ganz überwiegend unverändert renal eliminiert. In klinischen Vergleichsstudien erwies es sich als etwa ebenso wirksam und gut verträglich wie vergleichbare Cephalosporine der dritten Generation. Dabei wurde das neue Präparat nur 2-mal täglich verabreicht. Es eignet sich zur Therapie von schweren, vorwiegend nosokomialen Infektionen der unteren Atemwege und der Harnwege sowie von Infektionen der Haut und von Fieber bei Patienten mit Neutropenie. Ökonomische Aspekte werden sicherlich mit entscheidend sein, welchen Stellenwert dieses Antibiotikum zur Therapie von schweren Infektionen im Krankenhaus erhalten wird. 1. BARRADELL LB, BRYSON HM. Cefepime. A review of its antibacterial activity, pharmacokinetic properties and therapeutic use. Drugs. 1994 Mar;47(3):471-505. 2. OKAMOTO MP, NAKAHIRO RK et al. Cefepime: a new fourth-generation cephalosporin. Am J Hosp Pharm. 1994 Feb 15;51(4):463-77 Seit der
Erstellung und
Veröffentlichung dieses Artikels in der Zeitschrift für
Chemotherapie
(Heft 4, 1995) sind zahlreiche weitere Arbeiten über Cefepim
publiziert
worden. Insbesondere soll an dieser Stelle auf die folgenden Arbeiten
hingewiesen
werden:
1. BHAT SV, PELEG AY et al. Failure of current cefepime breakpoints to predict clinical outcomes of bacteremia caused by gram-negative organisms. Antimicrob Agents Chemother. 2007 Dec;51(12):4390-5. 2. PAUL M, YAHAV D et al. Empirical antibiotic monotherapy for febrile neutropenia: systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. J Antimicrob Chemother. 2006 Feb;57(2):176-89. 3. YAHAV D, PAUL M et al. Efficacy and safety of cefepime: a systematic review and meta-analysis. Lancet Infect Dis. 2007 May;7(5):338-48. 4. PLENSA E, GALLARDO E et al. Nonconvulsive status epilepticus associated with cefepime in a patient undergoing autologous stem cell transplantation. Bone Marrow Transplant. 2004 Jan;33(1):119-20.
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